Lissabon, Parque das Nacoes (EXPO Gelände 1998)

Nicht überall, wo Internet draufsteht, ist auch kostenfreies Internet drin. Im Gegenteil, hier muss man überall den Zugang bezahlen. Mindestens 5,-- Euro sind für eine Stunde fällig. Für uns Amerikaverwöhnte mehr als ungewöhnlich. Zumal die Portugiesen im Schnitt nur etwa 800,-- Euro verdienen. Essen, Trinken, Lebensmittel sind hier zwar preiswerter, aber zum Beispiel Benzin sogar teurer, als bei uns. Und die Höhe der Autobahnmaut für die Strecke Lissabon - Algarve (etwa 250 km) sollte uns später auch verwundern, knapp 20,-- Euro, schon ein Pfund, wenn man die Diskussionen um eine solche Einführung bei uns mal in Vergleich stellt. Wie auch immer: es regnete. Wie also kurzentschlossen zum ehemaligen Weltausstellungsgelände, dem Parque das Nacoes. Hier entstand anlässlich der EXPO 1998 eigentlich ein völlig neuer Stadtteil mit moderner, ein wenig an die Hamburger Hafencity erinnernder Architektur. Und gebaut wurde auch das Oceanario, ein riesiges Meerwasserauarium mit einem zrntralen Becken von 5-Millionen Litern Meerwassser. Toll angelegt und ähnlich beeindruckend, wie das Aquarium in Boston, über das ich an anderer Stelle dieses Blogs berichtet hatte. Ein Unterschied: In Boston konnte man auch von einer Art Podest oben auf die Wasserfläche schauen, dies war hier nicht möglich. Ansonsten aber ein Pflichtpunkt für jede Städtetour. Da es inzwischen noch stärker regnete, beendeten wir den Tag und beschlossen am nächsten Tag Belem und die Fährfahrt über den Tejo zu unternehmen. Der Wetterbericht war gut, die Prognose sollte sich als richtig herausstellen.

31.3.11 21:55

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