Tofino, ein unvergleichlicher Ort am Ende der Welt

Ja, es ist schon verrückt, was man sich antut. Nur eine Straße führt vom Osten der Insel in den Westen. Dort wiederum gelangt man in den Pacific Rim Nationalpark, der im Süden von Ucluelet und im Norden von Tofino begrenzt wird. Aber auch die beiden Dörfer trennen nur 35 Kilometer. Dennoch wussten wir ja von unserem ersten Besuch, dass es hier wirklich einmalig ist. Und so stimmten wir unseren Besuch ganz auf die Wettervorhersagen ab. Von Viktoria aus einen kurzen Abstecher nach Chemainus, ein Dorf, dass viele seiner Häuserwände großformatig bemalen ließ und damit viele Touristen anlockt: auch uns. Kleiner Spaziergang, schöne Malereien, die Geschichten erzählen oder Personen vorstellen.



Dann weiter nach Norden und ab in den Westen. Zwischenübernachtung in Port Alberni und weiter, so dass wir den den Nationalpark bei gutem Wetter erreichten. Eine Landschaft, die einen wirklich sprachlos macht. Dabei ist doch alles irgendwie dem Rest der Insel ähnlich. Nicht alles: die Strände in sind Weltklasse. Sie beeindrucken durch den flachen Winkel ins Meer, wo sich das Wasser bei Ebbe gefühlte Kilometer zurückzieht, der Wind und Wellen sind rauh und heftig, alle Strände sind von Treibholz gesäumt und dahinter beginnt immer gleich Wald. Hier ist eben alles ein bisschen wilder, größer und ja auch schöner.



Und dann erreicht man Tofino: ein Dorf, aber was für eine Lage. Hügelig, überall sieht man Meer, aber es ist hier Meer mit einer Unzahl vorgelagerter grüner und ebenso hügeliger Inseln und Inselchen. Das begrenzt den Blick und lässt einen überwältigt zurück. Dazu ein Minihafen, der aber rege genutzt wird. Wassertaxen, die Bewohner transportieren und ein kleiner Wasserflughafen, dessen Flugzeuge auch Touristen zur Verfügung stehen, Hier passt eben einfach alles. Ein absolutes Muss für jeden, der Vancouver Island besucht.



Wir hatten ein Zimmer in einem kleinen Motel gebucht, dass für jeden seiner Räume Meerblick versprach und sich daran hielt. Die morgendliche Stimmung gibt das nächste Foto wieder, das auf dem Balkon unseres Raumes entstand.



Noch erwähnenswert ist sicher, dass man auch in diesen abgelegenen Bereichen nicht auf gutes Essen verzichtet werden muss. Vor allem Fisch und Meeresfrüchte sind hier ein besonderer Genuss, wenngleich nicht gerade billig. Von hier aus geht es nun auf dem gleichen Wege zurück in den Osten. Wir werden das Tor zum Norden der Insel, Campbell River und eine der vorgelagerten Inseln, Quadra Island, besuchen. Hier sollten wir auf die First Nations treffen, ein ausgesprochen interessanter Tag.   

1.10.11 19:00

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